Blog - Ich helfe Ukraine - Helft mit!

Hoffnung auf Heilung geschenkt! Danke!

Liebe Spender!

Vielen herzlichen Dank für alle, die sich an der Heilung von Soldaten aus der Ukraine Alexander Mazur und Igor Popudin beteiligt haben. Insgesamt habe ich 1015,00 € erhalten. Darüber hinaus wurden noch weitere Gelder durch freiwillige Helfer in Deutschland und Österreich an die Verletzten übergeben. Damit wurden ihre Untersuchungen, unter anderem in der Augenklinik, finanziert bzw. weitere OPs finanziert werden.

Alexander Mazur benötigt als nächstes eine plastische OP, um die osteoklastischen Trepanation (Schließung der Wunde) an der rechten Seite des Schädels durchzuführen. Es wird ein Schädelimplantat angefertigt und angebracht. Die OP wird voraussichtlich am Anfang des nächsten Jahres stattfinden. Die Wunden in den Armen und am Bein wurden chirurgisch erfolgreich versorgt, wie ich schon früher mitgeteilt habe.

Igor Popudin benötigt eine komplizierte Augen-OP in Deutschland

Igor Popudin benötigt eine komplizierte Augen-OP in Deutschland

Igor Popudin, ein junger ukrainischer Soldat, der Anfang Sommer bei Sloviansk schwere Augenverletzungen erlitten hat, wurde am 22. November in München untersucht. Er benötigt eine Transplantation der Augenlinse und der Hornhaut. Bei dem letzteren muss er vorerst auf einen Spender warten. Die OP wird in Linz (Österreich) durchgeführt. Vorerst ist er wieder in die Ukraine zurückgekehrt und wartet auf OP.

Was geschieht als nächstes?

Wir haben weitere Kontakte zu den Verletzten, die in der Ukraine nicht behandelt werden können. Sie benötigen Know-How und Equipment hier in Deutschland. Das können sie sich leider gar nicht leisten. Meistens sind es junge Männer, die ihr Gesundheit geopfert haben. Wir wollen ihnen helfen, damit sie bald ein normales Leben mit ihren Familien und Kindern in der Ukraine führen können.

kampagne-weihnachten-lesnaja-zastava
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Weihnachtsaktion: Schenken Sie Wärme den Flüchtlingskindern aus der Ostukraine

Im Sommer 2014 haben wir schon eine humanitäre Lieferung in den Flüchtlingslager „Lesnaja Zastava“ durchgeführt. Damals wurde Sommerkleidung, Malwerkzeug und Spielzeug gespendet. Wir haben jetzt Winter und den Kindern fehlt rudementäre Winterkeidung. Außerdem wird von den freiwilligen Helfern aus Kiew die Küche und der Esssall saniert und eingerichtet. Vor allem soll eine neue Heizung verlegt und neue Fenster eingebaut werden.

Die Kampagne soll Winterkleidung für die Kinder und das Baumaterial für ihre neue Küche finanzieren. Bitte beteiligen Sie sich! Schenken Sie den Kindern warme Weihnachten und einen schönen Silvester!

Alexander Mazur: erste OP erfolgreich!

Gute Neuigkeiten! Die erste OP in München hat Alexander Mazur erfolgreich überstanden. Ihm wurden heute beide Arme und das linke Bein operiert. Aus dem linken Arm wurden zwei Splitter entfernt. An der rechten Hand wurden Nerven zusammen genäht (es hat ein 5 cm langer Nerv gefehlt. Dieses Stück wurde durch das eine aus dem Bein ersetzt).

Alexander Mazur erholt sich nach der ersten OP

Alexander Mazur erholt sich nach der ersten OP

Außerdem wurden heute die bisher gesammelten 400 € an Alexander übergeben. Die Gesamtkosten für die gestrige OP belaufen sich auf 9.000 €. Der Großteil wurde schon bezahlt. Es stehen noch Untersuchungen am rechten Auge (Netzhautriss) sowie am Schädel (Entfernung der Splitter und Anfertigung der individuellen Schädelkonstruktion aus Titan).

Alexander Mazur - Spendenaufruf

Medizinische Hilfe für über 650 Euro in die Ukraine verschickt

Dank Ihren Spenden, die wir über die Plattform betterplace sowie während der wohltätigen Fotoaktion „Unterstütze die Ukraine“ gesammelt haben, konnte wir medizinische Instrumente und Equipment einkaufen und in die Ukraine verschicken!

Die Ergebnisse der Fotokation können sich sehen lassen!

Die Ergebnisse der Fotokation können sich sehen lassen!

  • Am 2. November wurden folgende Sachen nach Kiew verschickt (diese wurden schon zugestellt und kommen schon am kommenden Wochenende direkt in die Donezk Region*): Vakuumschienen für Beine und Arme (8 St.), Mullbinden (45 St.), Sport-Tape (12 Rollen), Erste-Hilfe Kit (1 St.), Notfall-Bandagen (6 St.), C-A-T Turniquets (5 St.), Einwegkanülen (300 St.), Einwegspritzen (300 St.), Kompressen (7 Pck.), Thermopads (5 Pck.), Hustenbonbons (10 Pck.)
  • Etwas früher wurden schon medizinische Instrumente von Ihren Spenden eingekauft und nach Lwiw und Riwne verschickt: Pulsoximeter, Arterienklemmen, Allzweckscheren, Pinzetten, Arterienabbinder, Einwegkanülen, Einwegspritzen, Gehkrücken, Mullbinden
Ein Teil der während der Fotoaktion gesammelten Spenden wurde für medizinisches Zubehör ausgegeben

Ein Teil der während der Fotoaktion gesammelten Spenden wurde für medizinisches Zubehör ausgegeben

* Ohne Zwischenstationen werden die gespendeten Sachen von unserem sehr guten Freund persönlich in die Region gefahren und an die Bataillons 11. und 25. des territorialen Schutzes von Kiew, die vor Ort in Donezk, Mariupol und Debalzevo stationiert sind, übergeben.

Wir machen weiter und sammeln Geld- und Sachspenden für Flüchtlinge und Soldaten. Denn der Winter ist schon vor der Tür und die krassen Wetterverhältnisse können noch gefährlicher werden als täglicher Artilleriebeschuss. Deswegen bitten wir um Spenden für Winterkleidung, Thermounterwäsche, Winterschlafsäcke etc.

Alexander Mazur benötigt mehrere OPs in München
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Spendenaufruf: Ärztliche Behandlungen für Alexander Mazur

Alexander Mazur wurde im Sommer 2014 durch einen Artelleriebeschuß in der Nähe von Lugansk schwer verletzt. Bewusstlost wurde er in ein naheliegendes Krankenhaus eingeliefert. Dort wurden mehrere Operationen durchgeführt, um die zahlreichen Splitter aus dem Körper zu entfernen und Knochenbrüche zu operieren. Ein Metallsplitter traf in sein Kopf, ging durch den Hirn und blieb an der linken Schläfe stehen. Wie durch ein Wunder wurden keine lebenswichtige Funktionen gestört.

Alexander war Ende 2014 in München, um seine Augen und Kopfverletzungen von deutschen Experten untersuchen zu lassen. Eine Operation an der rechten Hand und am linken Fuß wurde sofort durchgeführt. Hirnaktivitäten wurden ebenfalls geprüft. Demnächst soll eine stabile Platte die Öffnung am Schädel schließen. Dafür benötigen Alexander eine finanzielle Unterstützung!

Wir starten eine Kampagne für den Alexander Mazur. Bitten helfen Sie mit!

Humanitäre Transporte in die Ukraine

Am 13. Oktober wurden gemeinsam mit anderen freiwilligen Helfern in München kurzfristig mehrere zig Kartons mit ziviler und militärischer Kleidung, sowie mit medizinischem Zubehör nach Rivne verschickt. Somit finden die neun Kisten mit warmen Kleidung, die schon länger in meinem Keller standen, ihren guten Zweck in der Ukraine. Außerdem waren 20 Feldblusen für die ukrainischen Soldaten dabei.

Humanitäer Transport nach Riwne

Humanitäer Transport nach Riwne

Handschuhe, Schals und sonstiges für Soldaten in der Region Donezk Flughafen-Debaltseve

Am Freitag flog eine kleine Lieferung mit wichtiger Winter- und Schutzbekleidung (BW Wohlschals, warme Militärhandschuhe, taktische Handschuhe, Thermokleidung, Schutzbrille) nach Kiew. Von da fahren diese Sachen schon nächste Woche nach Ostukraine.

Transport nach Kiew und von dort in die Debalzeve

Transport nach Kiew und von dort in die Debalzeve

Feldblusen und Verbandsmaterial an Voloterskaja Sotnja in Lviv

Am Sonntag verschickte ich den zweiten Teil der Feldblusen (20 St.), die ich noch im Keller hatte, warme BW Schals, Verbandsmaterial, Pulsometer und medizinische Instrumente (Arterienklemmen, Allzweckscheren, Pinzetten, Arterienabbinder).

Medizinische Hilfe für Vilonterskaja Sotnja in Lwiw

Medizinische Hilfe für Vilonterskaja Sotnja in Lwiw

Tolle Ergebnisse der wohltätigen Fotoaktion in München

Die letzte Woche war reich an Ereignissen. Am 11. Oktober fand, wie angekündigt, ein wohltätiges Fotoshoot „Unterstütze die Ukraine“ statt. Es haben insgesamt über vierzig Personen, alle in den traditionellen ukrainischen Trachten, teilgenommen. Ohne Pause wurden sie zwischen 10 Uhr und 16 Uhr fotografiert.

"Unterstütze die Ukraine" - eine wohltätige Spendenaktion in München hatte großen Erfolg

„Unterstütze die Ukraine“ – eine wohltätige Spendenaktion in München hatte großen Erfolg

Bis jetzt flossen über ein Tausend Euro auf das Spendenkonto. Ein Teil der Einnahmen wurden schon auf das Konto vom Hilfsprogramm „Deutschland für die Ukraine“ gespendet. Das Projekt kümmert sich um die Witwen der gefallenen ukrainischen Soldaten. Der Rest wird benutzt, um medizinische Instrumente und Ärztebedarf einzukaufen und in den Osten der Ukraine geschickt.

Das Making-of Video des Events im Ukrainischen Generalkonsulat der Ukraine in München

Wohltätiges Fotoshoot in München
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Wohltätige Fotoaktion “Unterstütze Ukraine” in München

Wir laden Sie und Ihre Familien herzlichst auf ein wohltätiges Fotoshooting „Unterstütze die Ukraine“ ein. Dort können Sie sich in Ihren ukrainischen Trachten für das Familienalbum fotografieren lassen. Es werden aber einzelne Kleidungsstücke und Accessoires zur Verfügung gestellt. Der Fotograf, Jane Garltzki, bearbeitet jeweils fünf bis zehn Bilder, die Sie dann für eine kleine Spende bekommen werden.

Wann: 21.10.2015
Wo: Generalkonsulta der Ukraine in München
Teilnahmegebühr: 50 Euro (25 Euro für Studenten)
Weitere Informationen (ukrainisch)

Alle Einnahmen werden für wohltätige Zwecke gespendet. Ein Teil geht für das Projekt „Witwen“ der Noelie Uhlmann, die sich um verwittwerte Familien kümmert. Mit dem Rest werden medizinische Geräte und Zubehör finanizert und an die Feldkrankenhäuser in der Ukraine gespendet.

Flüchtlingskinder und deren Betreuer brauchen Ihre Unterstützung!

Im August 2014 wurde für den Kindercamp „Lesnaja Zastava“eine humanitäre Hilfe gesammelt und verschickt. Es werden weiterhin Geld- und Sachspenden gebraucht!

Jeden Tag wird im Osten der Ukraine gekämpft, obwohl ein Waffenstillstand erklärt wurde. Noch immer sind große Städte, wie Lugansk und Donezk, aber auch kleine Dörfer und wichtige Verkehrsverbindungen von bewaffneten Menschen besetzt. Das bedeutet, dass man jeden Tag in Lebensgefahr ist. So wurde zum Beispiel am Mittwoch, den 1. Oktober 2014, die Stadt Donezk mit Artillerie beschossen. Ein Bus wurde getroffen, in dem sechs Menschen starben.

Foto: Kindercamp “Lesnaja Zastava” (https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75)

Foto: Kindercamp “Lesnaja Zastava” (https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75)

Während viele Menschen immer noch in den besetzten Regionen bleiben müssen – ob wegen kranker Eltern oder wegen Angst um Geschäft oder Immobilien, wurden die meisten Kinder in die Sicherheit gebracht. Freiwillige Helfer und Psychologen (die auch sonst große Arbeit im Kampf gegen Terroristen und russische Söldner leisten) kümmern sich um die Kleinen. Viele der Kinder werden in speziell aufgebauten Camps betreut, wie zum Beispiel im Camp „Lesnaja Zastava“ (dt. Waldaußenposten) in der Nähe vom Dorf Dymer 50 km von Kiew entfernt. Im Moment sind dort über 40 Kinder unter anderem aus Donezk, Kramatorsk, Sloviansk, Lugansk untergebracht.

Foto: Angefangen wurde alles mit einem Zeltlager (https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75)

Foto: Angefangen wurde alles mit einem Zeltlager (https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75)

Dort werden sie seelisch betreut, man veranstaltet Ausflüge in die historische Städte und Unterhaltungsprogramme im Camp. Das haben sie sehr nötig, da die Kinder viel schlimmes erlebt haben. Die Betreuer erzählen, dass sie oft nachts während dem Regen und Donner vom Geschrei und Weinen geweckt werden, weil die Kinder an die Bombardements erinnert werden. Als es ein Mal ein Hubschrauber in der Nähe flog und die Erwachsenen den Geräusch kaum wahr genommen haben, hatten sich einige Kinder auf den Boden gelegt. Es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, dass die Kinder wieder ein normales Leben führen können.

Foto: Freizeitaktivitäten und Ausflüge werden im Camp von Helfern organisiert (https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75)

Foto: Freizeitaktivitäten und Ausflüge werden im Camp von Helfern organisiert (https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75)

Aber leider ist ein Frieden nicht in Sicht. Nach dem Ende einer Schicht haben die Kinder oft keine Möglichkeit zurückzukehren, weil deren Heimatstädte immer noch besetzt sind. So bleiben sie länger im Camp, der mitten im Wald aufgebaut werden musste, weil vom Staat keine Hilfe kam. Die ersten Monate lebten Kinder und die freiwilligen Helfer im Zeltlager, der fast rund um die Uhr gebaut wurde und immer noch nicht fertig ist.

Foto: Dank Spenden und Helfern können der Herbst und Winter überstanden werden (https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75)

Foto: Dank Spenden und Helfern können der Herbst und Winter überstanden werden (https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75)

Denn im Herbst dürfen Kinder nicht in den Zelten bleiben. Es besteht große Erkältungsgefahr. Deswegen baut man momentan ein verlassenes Gebäude aus. Mit den Baumaterialen sowie mit Nahrung, Geld- und Sachspenden helfen engagierte Mitmenschen aus der Umgebung und aus Kiew. Auch aus Deutschland kam eine kleine Hilfe mit Kleidung, Spielzeug und Malwerkzeug.

Seit dem ersten September besuchen Kinder ein nahgelegenes Gymnasium im Dorf Dymer.

Foto: Auch Schule darf nicht vernachlässigt werden. Die Kinder wurden in ein nahgelegenes Gymnasium eingeschrieben (https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75)

Foto: Auch Schule darf nicht vernachlässigt werden. Die Kinder wurden in ein nahgelegenes Gymnasium eingeschrieben (https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75)

Während der ersten Schicht vom 08.07.2014 bis 21.07.2014 wurden im Camp „Lesnaja Zastava“ 56 Kinder im Alter von sechs bis fünfzehn Jahre aufgenommen. Während der zweiten Schicht vom 24.07.2014 bis 07.08.2014 – 57 Kinder und 56 Kinder während der dritten Schicht vom 10.08.2014 bis 24.08.2014. Weitere Informationen zu dem Camp: https://www.facebook.com/irina.kravchenko.75

Der Krieg dauert an, die Flüchtlinge und Soldaten sollen auf Winter vorbereitet sein

Trotz des sog. Waffenstillstands zwischen der ukrainischen Armee und den Terroristen in der Ostukraine, wird fast täglich weiterhin geschossen. Den Menschen in den besetzten Regionen wird keine Rente ausbezahlt, es gibt Nahrungsmittelknappheit, man ist auf den Strassen nicht sicher: es gibt immer wieder Meldungen über Verschleppungen, Morden und Vergewaltigungen.

Deswegen muss den Flüchtlingen und den Menschen in den besetzten Städten sowie Soldaten, die sie befreien oder schützen sollen, geholfen werden. Heute wurden aus dem Budget viele gebrauchte Feldblusen und warme Schals und Handschuhe. Diese werden zusammen mit (bis jetzt) sieben Kisten mit Kleidung für Zivilisten und medizinisches Equipment für die Krankenhäuser in den nächsten Tagen in die Ukraine geschickt.

Gebrauchte Kleidung vom Bundeswehr

Wenn Sie auch helfen möchten, dann werden folgendes sehr benötigt:
– Thermounterwäsche
– Handschuhe
– Mützen
– Schlafsäcke
– Matten
– Vakuumschienen
– Vakuummatratzen
– Gehkrücken
– Skalpellen, Scheren, Bandagen, Spritzen etc.

Sollen Sie Sachspenden in München oder Umgebung bereit haben, dann nehme ich diese gern an und lasse alles konsolidiert transportieren.

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